Lesungen, Neuigkeiten über Bücher


Arbeit an einem Kinderbuch über die heilige Hildegard von Bingen

Arbeit an einem Bilder-Erzählbuch zu einem sehr speziellen Thema

Das Kinderbuch "Hanna auf den Spuren einer mutigen Frau- Katharina von Bora für junge Leser" ist in der Neukirchener Verlagsgesellschaft erschienen

Das Bilder- Erzählbuch "Abschied von Mama" ist  in der edition riedenburg erschienen

Juni: Betreuung einer Schreibwerkstatt im Rahmen einer Projektwoche an einem Gymnasium

Lesungen:

20.02.2018

Lesung aus "Willkommen Hoffnung" im evangelischen Gemeindehaus in Odernheim

20.12.2017

Lesung an der Geschwister-Scholl-Schule in Wallhausen aus "Fips und der kleine Marder Herdubär oder Geschichten aus dem Wald und aus "Lea und der Luchs oder das Überleben in der Wildnis"

30.10.2017

Lesung am Paul-Schneider-Gymnasium in Meisenheim aus "Hanna auf den Spuren einer mutigen Frau- Katharina von Bora für junge Leser"

27.10.2017

Lesung im Gemeindehaus in Hochstätten aus "Hanna auf den Spuren einer mutigen Frau- Katharina von Bora für junge Leser"

25.09.2017

Lesung in Wittenberg/Stadtbibliothek aus "Hanna auf den Spuren einer mutigen Frau- Katharina von Bora für junge Leser"

20.09.2017

Lesung aus "Hanna auf den Spuren einer mutigen Frau- Katharina von Bora für junge Leser" in der Taberna libraria in Bad Kreuznach

29.05.2017

Lesungen in der Grundschule in Langförden aus "Lea und der Luchs"

08.03.2017

Lesung in der Stadtbibliothek Langen aus "Fips und der kleine Marder Herdubär oder Geschichten aus dem Wald"

14.03.2017
Lesung in der Astrid-Lindgren-Grundschule in Meisenheim aus "Fips und der kleine Marder Herdubär oder Geschichten aus dem Wald"

15.03.2017
Lesung in der Astrid-Lindgren-Grundschule in Meisenheim aus "Lea und der Luchs oder das Überleben in der Wildnis"

31.03.2017
Lesung in der Stadtbibliothek Bad Kreuznach aus "Lea und der Luchs oder das Überleben in der Wildnis"

01.04.2017
Lesung im Kurstift Bad Kreuznach aus "Willkommen Hoffnung"


20.01.2017

Lesung im Pro Seniore in Lauterecken aus "Willkommen Hoffnung"

 

 


 

 


Eine Rezension auf LovelyBooks zu "Willkommen Hoffnung"

Wie kann man jemanden den Begriff "Hoffnung" erklären oder beschreiben? Hofft man auf ein zufriedenes Leben oder dass man einen Freund nach vielen Jahren wieder einmal sieht?

In dem Erzählband "Willkommen Hoffnung" von Tanja Wenz findet man 21 Geschichten die versuchen, die verschiedenen Möglichkeiten dieses Begriffes darzustellen.

Es sind unterschiedliche Geschichten zu finden, die von Tod, Krankheit, Trauer aber auch von Lebenswille und Fröhlichkeit handeln. Manche Erzählungen werden einfühlsam, berührend und intensiv beschrieben, sodass es nicht ausbleibt, dass einem dabei auch die Tränen aufsteigen. Trotzdem, lässt die Autorin jedes Ende mit einer Hoffnung enden.

Ich denke, dass man nach diesem Buch viele Dinge in seinem Leben aus einem anderen Blickwinkel betrachtet. Vieles, das am Anfang hoffnungslos und ohne Perspektive erscheint, kann einen anderen Weg einschlagen, wenn man seine eigene Einstellung dazu ändert.

Eine für mich besondere Geschichte in dem Buch ist die Erzählung "Schuld ist relativ", wo die Frage gestellt wird, ob man in einer Notsituation einem fremden Menschen helfen soll oder nicht, selbst wenn man sich dabei in Gefahr begibt.

"Vielleicht gibt es in diesem Fall gar keine Schuld, sondern nur Schicksal"

Hingegen ist die Geschichte "Liebe ist zeit- und grenzenlos", eine sehr berührende, die davon erzählt wie man mit Liebe, die von Herzen kommt, einem Menschen vieles geben kann, was er für sein Leben braucht.

"Die kleine Schmuckdose hütete ich wie einen Schatz und nahm mir fest vor, sie, mit Liebe gefüllt, eines Tages weiterzuvererben"

Von Liebesgeschichten über Hexenverbrennung bis hin zu einem Kurzkrimi reichen die verschiedenen Erzählungen. Symbolischgesehen kann man sagen, dass es sich um Loslassen und seinen Weg gehen handelt, den Fluss des Lebens fließen lassen und hoffen, dass man an sein Ziel kommt, egal wie verschlungen die Wege auch sein mögen.

"Willkommen Hoffnung" - Geschichten für die Seele.

 


Eine Rezension auf Amazon zu "Die kleinen Sterne leuchten immer, Briefe einer Sternenkindmutter"

Maya hat schon sehr früh ihren Vater und viel zu früh auch ihre Mutter verloren, die ihr sehr fehlt. Sie bleibt dennoch mit ihr in Kontakt, indem sie ihr Briefe schreibt über das, was sie berührt. Diese Briefe helfen ihr auch, als sie vor der schwersten Entscheidung ihres Lebens steht, nämlich ihre nicht lebensfähige ungeborene Tochter abzutreiben oder die Schwangerschaft durchzustehen und eine „normale“ Geburt zu erleben. Sie und ihr Mann entscheiden sich, der Natur ihren Lauf zu lassen und erleben 2 intensive Tage mit ihrer Tochter, die nach der Geburt noch eine kurze Zeit leben durfte. Obwohl sie dankbar sind für die kurze Zeit der Liebe, die sie zusammen erlebten, tragen sie doch schwer an ihrer Trauer, wenn auch jeder anders damit umgeht. Und wieder helfen Maya die Briefe an die Mutter, klarer zu sehen und Entscheidungen zu treffen, damit sie wieder ein normales Familienleben führen und glücklich sein können.

Die Briefe haben mich unglaublich berührt. Ich schäme mich nicht zu sagen, dass dabei auch mehrfach Tränen bei mir geflossen sind. Dadurch, dass es sich „nur“ um Briefe handelt, gelang es mir als Leserin, genügend Abstand zu halten und diese unglaubliche Traurigkeit nicht allzu nahe an mich heran zu lassen. Dennoch fühlte ich mit Maya, konnte absolut nachvollziehen, in welchem moralischen Zwiespalt sie sich befand und weinte sogar mit ihr um das verlorene Kind. Ich habe große Hochachtung vor der Autorin, dass sie dieses Erlebnis veröffentlicht hat und glaube gleichzeitig, dass dieses Buch anderen, die sich in einer ähnlichen Situation wiederfinden, ganz viel geben kann.

Ich denke, es spricht für sich, dass ich das Buch am gleichen Tag beendet habe, an dem ich es begonnen habe. Mayas Geschichte hat mich emotional sehr berührt und ich kann hier gar nicht anders, als 5 Sterne zu geben und eine absolute Leseempfehlung auszusprechen.

 


Eine Rezension auf Amazon zu "Fips und der kleine Marder Herdubär oder Geschichten aus dem Wald"

Autorin Tanja Wenz hat in Ihrer Buchidee "Fips und der kleine Marder Hardubär – oder Geschichten aus dem Wald" nicht nur eine Form und einen Ort für ein sagenhaftes Märchen erschaffen, sondern auch eine liebenswürdige und herzallerliebste Freundschaft zwischen zwei ganz gegensätzlichen Waldbewohner in ihrer Geschichte: Fips und Hardubär. Der Titel des bezaubernden Buches macht neugierig und erweckt den Wunsch, das kleine Eichhörnchen Junge Fips auf seinen großen Abenteuern zu begleiten, sein Leben im Wald zu erfahren und Freundschaft mit dem Marder Hardubär zu schließen und auch mit weiteren Waldbewohnern so einiges zu erleben. Die Zielgruppe der Leserschaft soll sich an junge Leser und Selbstleser ab etwa 9 Jahren richten, oder als wunderbares Vorlesebuch für jüngere Kinder. Für mich ist dieses Buch jedoch das ideale Märchenbuch für erwachsene Leser, die sich gern in andere Welten mitnehmen lassen und ihrer Fantasie neue Flügel schenken wollen. Wessen Interesse geweckt ist, sollte es einfach Lesen, Lesen, Lesen....
Erschienen im Geest Verlag

Beschreibung des Buches / Inhalt:
"Tief im Wald leben viele Tiere, unter ihnen auch das Eichhörnchenjunge Fips und der kleine Marder Herdubär. Doch was machen sie eigentlich den ganzen Tag? Tanja Wenz erzählt liebevoll davon, wie sie Freunde werden, welche Abenteuer sie erleben und wie sie sich mit kreativen Einfällen aus so manch verzwickter Situation retten. Dabei spielen natürlich auch die anderen Waldbewohner eine Rolle – auch die, von dessen Existenz kein Mensch ahnt, wie zum Beispiel die kleinen Elfen und die Regenbogenpferde aus dem Tal des Windes.
Eindrucksvolle Aquarellzeichnungen ergänzen die einfühlsamen Erzählungen."

Schreibstil:
Die leidenschaftliche und engagierte Autorin Tanja Wenz hinterlässt eine ganz besondere Note in ihrem geschriebenen Wort. Wir erleben nicht nur die Geschichte und die turbulenten Abenteuer von Fips, Hops, Hardubär und weiten liebenswürdigen und fantastischen Wesen, wir erleben auch den Lebensraum Wald in einer ganz intensiven Note. Schnell spürt der mitgerissene und verzauberte Leser bereits nach wenigen Zeilen der anschaulichen Kapitel: Tanja Wenz ist nicht einfach eine Schriftstellerin, nein, sie erschafft eine neue Welt in Wort und Schrift, die so wunderbar, fabelhaft und traumhaft ist, dass man als gewillter Leser nur abtauchen und eintauchen kann. So etwas Fantasiegeladenes habe ich noch nie gelesen...ein rundum gelungenes Märchen für Kinder und jeden sehnsuchtsvollen Erwachsenen! Ebenso schnell, wie der Leser das Herzblut der Autorin aufspürt, ebenso schnell wird der Leser große Sympathien für die unterschiedlichen Waldbewohner und Wesen im Buch empfinden. Ganz besonders natürlich für den quirligen Fips, seinen Bruder Hops und dem forschen Marder Hardubär. Mit diesem Buch eine fantastische Welt erkunden und all die anderen tollen Figuren faszinierend erleben und in dieser facettenreichen Geschichte abtauchen können.
Die Autorin Tanja Wenz bedient sich zwar einer sich einer angepassten kindgerechten Ausdrucksweise, die jedoch auch für jeden Erwachsenen und Jugendlichen keinesfalls platt oder primitiv wirkt. Es ist eben etwas ganz seltenes Besonderes. Tanja Wenz bewegt sich auf einem schmalen Grat, begibt sich auf die Ebene der jungen Leser und erweckt durch ihren mitreißenden Stil einer traumhaften Erzählung, die sicherlich auch als Hörbuch oder Hörspiel eine Sensation wäre, das Buch zum Leben, spricht aber auch absolut gelungen die erwachsenen Leser an, die sich gern auf eine fantasievolle Reise voller fantastischer Figuren, Ideen und Wälder und Welten einlassen wollen.

Charaktere:
Tanja Wenz hat wirklich gelungene und liebenswürdige Charaktere erschaffen, aber auch die fabelhaften Wesen, die man so in der Natur natürlich nicht entdecken würde, wie die Regenbogenpferde, einigen Elfen und Kauzen erhalten ihre wichtige Rolle. Somit treffen wir in dieser idyllischen Welt auch auf Fantasiegestalten des Waldes. Es gibt hier sehr starke Szenen, die vor Fantasie und Vorstellungskraft nur so sprudeln und einer nie versiegenden Quelle entsprungen zu sein scheinen. Alle Rollen und Nebenrollen werden gelungen vereint und mit besonderen Talenten und Fähigkeiten untermalt und sorgen somit für abwechslungsreichen und energiegeladenen Lesespaß. Gerade die Mischung der besonders liebevoll und fantasiegeladenen Figuren und deren Herzlichkeit und Tatendrang sind mit Herzblut und Authentizität gewählt und dargestellt. Kleine Eigenarten und ein lebendiges Umfeld lassen die Akteure sehr real erscheinen. Nicht zu vergessen die besondere Freundschaft zwischen Fips und Hardubär.

Schauplätze:
Auch hier kleckert die Autorin nicht, außer mit imaginären Farben, die beim Lesen dieser Geschichte ein sagenhaftes Bild formen und durch zarte Aquarellzeichnungen von dem Künstler Peter Schmidt-Schönberg fein abgerundet werden. Eine wundervolle Welt aus Realität und Fabel. Ein Buch, was wahrhaftig lebt. Grandiose Kulissen, traumhafte Wälder, der Duft von Erde, das Rauschen der Baumkronen, das Knacken des Unterholzes, die Hexensteine, das Quartier der Elfen, unentdeckte Welten und der Ritt durch eine Traumwelt der Fantasie. Dieses Buch wirkt beim Lesen so lebendig, bunt und farbenfroh, trifft aber auch auf Botschaften und Metaphern. Dieses Buch zu lesen und sich an die Schauplätze zu begeben ist ein wahrer Sinnesrausch in Märchenmanier mit großem Kopfkino der Fantasie.

Buch / Cover:
Das Buch befindet sich in einem angenehmen Zustand und von handlichem Format, was für Erstleser ein bequemes Lesen ermöglicht. Leider fand ich es jedoch beim Vorlesen mit zwei Kindern im Arm recht klein und sperrig. Das Schriftbild ist super, aber das Buch lässt sich nur sehr mühsam aufschlagen. Das Cover ist leider nur ein schlichter Blickfang und zeigt eigentlich nicht, welche Wucht in diesem Buche steckt, dafür jedoch welch künstlerische Ader die tollen Illustrationen erschaffen hat. Ich finde diese Unscheinbarkeit etwas schade, so versäumen vielleicht viele potentiellen Leser eine stimmige und märchenhafte Geschichte für tolle Lesemomente und Ausflüchte. Im Buch finden wir immer wieder stimmige Illustrationen zu Situationen aus dem Buch. Die Kapitel weisen eine unterschiedliche Länge auf. Einige erweisen sich für Erstleser gut geeignet, andere sind hingegen zum Vorlesen ideal.

Meinung:
Ich habe das Buch mit großer Überraschung hinsichtlich des Buches an sich, aber auch hinsichtlich meiner Lesegewohnheiten gelesen. Ich habe ein Kinderbuch erwartet und sogleich aber auch ein Erwachsenenmärchen in seiner Perfektion erhalten. Zusätzlich erhielt ich eine so sagenhafte und bezaubernde Welt in diesem ganz besonderen Buch, dass mich diese Begeisterung darüber schon fast zum Kind hat werden lassen. Es ist definitiv kein Buch für Realisten, man sollte sich einfach treiben lassen und das Gelesene aufnehmen. Futter für den kindlichen Geist und Doping für die Fantasie. Ja, auch Erwachsene sind noch zu so etwas fähig, wenn sie es nur zulassen...
Sehr gefallen hat mir die Abenteuerlust der Charaktere des Buches, es war einfach wunderschön zu verfolgen, wie sie Leben, was sie alles können und probieren und wie sie sich untereinander Helfen und Kommunizieren. Beinahe angesteckt begibt man sich zusammen mit ihnen die unbekannte Welt der ungelösten Rätsel der Natur. Wald und Tier spielen hier eine große Rolle, auch magische Begebenheiten sollten nicht unbeachtet bleiben. Ja, dieses Buch hat mich überrascht, verzaubert und eingeladen. Meinen beiden Kindern habe ich einige Kapitel daraus vorgelesen. Für das Buch, bzw. dessen Inhalt, sind beide noch zu jung, jedoch haben sie ganz entspannt und fasziniert meiner Stimme gelauscht. Die Illustrationen waren weniger Interessant, was ich aber auch verstehen kann, da es keine üblichen Bilder für ein Kinderbuch sind. Das finde ich auf einer Art sehr individuell, sehe es aber doch als Kritikpunkt für dieses Buch.

 


Eine Rezension auf Amazon zu "Lea und der Luchs oder das Überleben in der Wildnis"

Auf dieses Buches war ich ziemlich gespannt, denn auf der Visitenkarte der Autorin steht “Bücher, die berühren”. Mal sehen, dachte ich mir, ob ihr dies bei mir auch gelingen wird. Zugegebenermaßen bin ich ziemlich nah am Wasser gebaut, aber bei vielen Geschichten ist es nur von kurzer Dauer und wenige davon bleiben mir nachhaltig im Gedächtnis.

Das Buchcover ist in schönen, warmen Grün-Orange-Tönen gestaltet. Lea und der Luchs sehen gezeichnet aus, nicht perfekt, aber irgendwie macht dies für mich gerade den Reiz aus. Beim näheren Betrachten springt die Innigkeit zwischen Mensch und Tier auf mich über. Ob dieser Eindruck sich durch das Lesen des Buches verstärkt?

Das erste Highlight ist für mich die Größe der Schrift. Ich konnte das Buch deshalb ohne Probleme und ohne das Aufsetzen meiner Lesebrille lesen. Die Geschichte startet mit dem Beginn der Sommerferien. Lea, aus deren Sicht die Geschichte von Beginn an erzählt wird, reist wie so oft alleine nach Kanada, um ihren Vater zu besuchen. Ich war sofort ziemlich beeindruckt, wie selbstbewusst und mutig dieses 14-jährige Mädchen ist. Ihr Charakter gefällt mir sehr gut und hat mich ziemlich schnell mit ihr sympathisieren lassen. Die Autorin hat sich viel Zeit gelassen, um Lea mit all ihren Facetten sehr detailliert zu beschreiben. Das kommt bei mir gut an und ich habe ihre Schritte in der Wildnis mit großer Freude begleitet. Sie macht im Laufe der Geschichte eine große Entwicklung durch und es war schön, ihr dabei über die Schuler zu schauen und sie dabei zu begleiten.

Die Kapitel haben eine angenehme Leselänge und der Schreibstil der Autorin ist durchweg flüssig und sehr bildgewaltig. Ich habe eine gute Vorstellung von Leas Erlebnissen und ihren Gefühlen bekommen. Einige der Schilderungen haben mich wirklich berührt und ich war voller Bewunderung für dieses tapfere Mädchen. Sehr gut gefallen haben mir auch die Beschreibungen von der Beziehung zwischen Mensch und Tier. Mit wie viel Achtung und Respekt sie einander gegenübertreten! Ein großes Kompliment an die Autorin, die dies mit ihrem Schreibstil so transportieren konnte.

Durch einen Wechsel der Erzählperspektive gelingt es der Autorin, die Spannung in der Geschichte noch weiter voranzutreiben. Ich war von nun an total gefangen und bin durch die Seiten nur so hindurchgeflogen. Die grandiosen Beschreibungen der dortigen Wildnis setzt ein großes Fachwissen und eine gründliche Recherche voraus. Das hat mich sehr beeindruckt und nach 221 Seiten das Buch mit einem zufriedenen Grinsen beenden lassen.

Zum Abschluss sei noch gesagt, dass zum Ende alle gesponnenen Fäden aufgelöst wurden und für mich auch keine Fragen mehr unbeantwortet blieben.

Fazit:

Ein wirklich berührendes Jugendbuch mit viel Tiefgang und Raum zum Nachdenken. Ich habe eine wunderschöne Lesezeit gehabt, spreche eine Leseempfehlung aus und belohne dieses Buch sehr gern mit fünf von fünf Sternen.

 


© 2016, Tanja Wenz